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Wir Alle Können: Andreas Onea

Wir Alle Können spiegelt die vielen Erfolgsgeschichten von Menschen mit Behinderungen wieder, die Barrieren überwunden haben um in ihrer beruflichen Laufbahn erfolgreich zu sein. Andreas Onea ist einer von ihnen.

Andreas Onea ist ein österreichischer Paralympic-Schwimmer. Er vertrat Österreich bei den Paralympischen Sommerspielen 2008, 2012 und 2016. Dieser 28-jährige Mann aus Mödling hatte im Alter von 6 Jahren einen Autounfall, bei dem er seinen linken Arm verlor. Seitdem ist nichts mehr so wie früher, wie er gerne sagt – es hat ihn zum Besseren verändert. Durch alles, was er im Leben durchgemacht hat, hilft er anderen Menschen bestimmte Situationen in ihrem Leben zu überwinden. Unmittelbar nach dem Unfall begann er zu therapeutischen Zwecken zu schwimmen. Bald darauf begann Andreas außergewöhnliche Ergebnisse und Leistungen zu zeigen.

 

Die grösste Herausforderung beim Schwimmen bestand anfangs darin, dass ich einige Leute dazu gebracht habe zu akzeptieren, dass ich bei den gleichen Wettkämpfen mit körperlich gesunden Schwimmern schwimmen kann. Ich musste auch schwimmen lernen, da ich vor dem Unfall Nichtschwimmer war.

 

Er gewann sechs Bronze- und drei Silbermedaillen bei Welt- und Europameisterschaften und eine Bronzemedaille bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Im Jahr 2008 hielt er den Weltrekord über 50 m Brustschwimmen auf der kurzen Strecke. Im Jahr 2012 gewann er das B-Finale über 200 m Brustschwimmen an den nationalen Meisterschaften des Österreichischen Schwimmverbandes der Nichtbehinderten. Bei der diesjährigen Weltserie in Berlin gewann Andreas zum ersten Mal den 200-Meter-Schmetterlings-Weltcup.

 

Heute bin ich dankbar, dass ich durch das Schwimmen zeigen kann, dass eine Behinderung nicht zwangsläufig eine verminderte Lebensqualität bedeutet und dass man trotzdem arbeiten oder sogar noch mehr arbeiten kann, um seine Ziele und Träume zu erreichen.

 

Abgesehen davon, dass er schnell schwimmen kann, ist Andreas ein großartiger Zuhörer und motivierender Redner. Er ist stolz darauf, dass er mit seiner Lebensgeschichte Menschen auf sinnvolle Weise beeinflussen und inspirieren konnte. Für die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Welt des Sports, so Andreas, seien Zugänglichkeit, Sichtbarkeit und Aufgeschlossenheit wichtig. Durch seine Rolle als Moderator und Redner leistet er dazu einen grossen Beitrag.

 

 Seit Oktober 2012 moderiert Andreas zusammen mit Miriam Labus die Behindertensportsendung „Ohne Grenzen“, die alle 14 Tage im ORF-Kanal Sport + ausgestrahlt wird. Ziel der Sendung ist es, die persönlichen Geschichten und Erfolge von Menschen mit Behinderungen, die Sportlerinnen und Sportler sind, durch TV-Medien zu beleuchten.

 

Ich möchte mit meiner Geschichte und meiner Botschaft möglichst viele Menschen erreichen. Ich möchte ein Beispiel dafür sein, dass es möglich ist etwas Sinnvolles zu tun, das eine Auswirkung auf Menschen mit Behinderungen hat.

 

In seiner Freizeit hört er gerne Podcasts, liebt Technik und liest.

 

Grenzen? Ich habe noch nie welche gesehen, nur in den Köpfen einiger Leute.

 

 

 

 

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